SV Blankenloch II – DJK Daxlanden II 3:3 (1:1)

Die zweite Garde der DJK reiste stark ersatz- und urlaubsgeschwächt zu ihrem letzten Auswärtsspiel im Jahr 2015. Bei winterlichen Temperaturen, Regen und starkem Wind machte man sich auf den Weg nach Blankenloch. Der Wind sollte in den ersten 15 Minuten das einzige bleiben, was nach vorne peitschte. Ähnlich eines Klitschko-Kampfes tasteten sich beide Kontrahenten erst einmal vorsichtig ab. Die Blankenlocher fanden daraufhin besser ins Spiel und gingen mit 1:0 in Führung. Der Standard Spezialist Norman Gerstner, der wie so oft nur durch ein böses Foul gestoppt werden konnte, erzielte dann noch vor dem Halbzeitpfiff das 1:1 per Freistoß. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine, wo schon der so heiß begehrte Pausentee wartete.

In der zweiten Halbzeit spielten die Daxlander dann mit Rückenwind was dem Offensivspiel der Mannschaft aus dem Jagdgrund merklich zugute kam. So hatte der verspätet angereiste Claudio Emnet die Führung auf dem Fuß. Doch anstatt den Ball im Kasten der Heimmannschaft unterzubringen drosch das Daxlander Sexsymbol die Kugel weit über die L560. Die Blankenlocher hielten dem Vorwärtsdrang der Gäste stand und konnten im Gegenzug das 2:1 erzielen. Doch dieses Führung sollte nicht lange halten. Nur ein paar Minuten später schnappte sich Haags Wunderstürmer Raphael Schwarz den Ball und versenkte diesen aus 30 Metern im Netz. Für die Transferverantwortlichen der DJK könnten es unruhige Adventstage werden da sich so mancher Trainer einen RS9 unter dem Weihnachtsbaum wünschen wird. Die Heimmannschaft sollte allerdings ein drittes Mal in Führung gehen und so stand es 10 Minuten vor Schluß 3:2 für Blankenloch. Als der Schiedsrichter in der 85. Spielminute auf Freistoß für die Gäste entschied wiegten sich die Blankenlocher in Sicherheit, war der Scharfschütze Gerstner doch aufgrund altersbedingter Wehwehchen schon ausgewechselt worden. So legte sich nun Denis Kärcher den Ball zurecht. Der erfahrene 23-Jährige schaute kurz, nahm Anlauf und donnerte den Ball in die Maschen. Der ehemalige Bayernkapitän Lúcio wäre Stolz auf Karacho-Kärcher gewesen. Kurz darauf endete das Spiel und die DJK konnte einen Punkt mit in den Freistaat Daxlanden nehmen. Es sei noch hervorzuheben, dass die DJK sich als geschlossene Einheit präsentierte. Wenn man es schafft diesen Teamgeist mit in das letzte Spiel des Jahres zu nehmen, dann sollte sich noch der ein oder andere Punkt auf das Konto der Haag-Horde verirren.

Jork